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© Foto Anna Voelske
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der Winter hat Einzug gehalten – und mit ihm neigt sich ein politisch bewegtes Jahr dem Ende entgegen. 2025 war geprägt von den vorgezogenen Neuwahlen, harten Koalitionsverhandlungen, neuen Mehrheiten und großen Herausforderung – in Berlin wie im Wahlkreis.

Ich bin dankbar für das Vertrauen, das mir entgegengebracht wurde, und stolz auf das, was wir gemeinsam geschafft haben. Ob bei zahlreichen Terminen vor Ort, engagierten Debatten im Bundestag oder in der Arbeit hinter den Kulissen: Auch in diesem Jahr war politische Gestaltung wieder echte Teamarbeit.

Ganz vorbei ist das politische Jahr aber noch nicht: Aktuell bin ich noch für eine Sitzungswoche in Berlin. Bevor es in die Winterpause geht, möchte ich Dich mit diesem Newsletter noch einmal mitnehmen – zu den wichtigsten Stationen der letzten Wochen wie zum Beispiel den harten Haushaltsverhandlungen oder den Geschehnissen in Gießen rund um die Gründung der #noAfD-Jugend. 

Viel Freude beim Lesen – und wie immer gilt: Melde Dich bei Fragen und Anregungen jederzeit gerne bei mir oder meinem Team. 

Bis bald

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In dieser Ausgabe

30.000 Menschen für unsere Demokratie

„Gießen hat geleuchtet“

Am letzten November-Wochenende habe ich ein Gießen erlebt, auf das man stolz sein kann. Unsere Stadt stand bundesweit im Fokus – und sie hat gezeigt, wofür sie steht. Während der Gründungsparteitag des noAfD-Jugendverbands viele Menschen sorgenvoll aufhorchen ließ, war die Antwort der Gießener Stadtgesellschaft und vieler Menschen aus der ganzen Republik eindeutig: friedlich, entschlossen und getragen von einem starken demokratischen Selbstverständnis. 

Zehntausende Menschen kamen zusammen, um Haltung zu zeigen. Jung und alt, Vereine, Initiativen, Nachbarschaften und engagierte Einzelpersonen – sie haben alle deutlich gemacht, dass Ausgrenzung, Menschenfeindlichkeit und rechtsextreme Ideologien in Gießen keinen Platz haben. 

Dieses Wochenende hat gezeigt, wie lebendig und widerstandsfähig unsere Demokratie ist, wenn Menschen sich einmischen. 

Wie der Gießener OB Frank-Tilo Becher schon gesagt hat: „Gießen hat nicht gebrannt. Gießen hat geleuchtet“ – und darauf können wir gemeinsam stolz sein.

Meine Rede auf dem Demokratiefest

"Lasst uns als demokratische Zivilgesellschaft weiter stark, laut sein und auf die Straße gehen."

Meine Rede zum Thema im Bundestag

"Als Gießener schließe ich mich mit Stolz den Worten unseres Oberbürgermeisters Frank-Tilo Becher an. Denn angesichts von knapp 30.000 friedlichen Demonstranten hat Gießen am Samstag nicht gebrannt, Gießen hat geleuchtet."

Die Bilder des Tages
Was sonst noch war

Rückblick

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Ein Besuch von der Ahmadiyya-Gemeinde Gießen

Vor Kurzem habe ich Vertreter der Ahmadiyya Muslim Jamaat in meinem Wahlkreisbüro empfangen. Wir haben über ihre wichtige Arbeit in Gießen gesprochen – etwa in der Jugendarbeit oder beim sozialen Engagement – aber auch über die wachsenden Herausforderungen, denen sie als religiöse Minderheit begegnen. Besonders kritisch wurde die Aussage von Bundeskanzler Friedrich Merz aufgegriffen, der von einem „Stadtbild-Problem“ sprach. Solche Pauschalisierungen gefährden das Miteinander. Klar ist für mich: Wer sich für unsere Gesellschaft engagiert, verdient Respekt – ganz gleich, welcher Herkunft oder Religion.

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GEmeinsam stark für unseren Landkreis

Bei unserem Parteitag des SPD-Unterbezirks Gießen wurde ich vor Kurzem gemeinsam mit unserer Landtagsabgeordneten Nina Heidt-Sommer und Peter Gefeller, Bürgermeister der Stadt Staufenberg, als Spitzentrio für die Kreistagswahl 2026 nominiert. Ich freue mich sehr über das Vertrauen und die Möglichkeit, Verantwortung für unseren Landkreis zu übernehmen - im Schulterschluss zwischen kommunaler, Landes- und Bundesebene. Uns ist wichtig zu zeigen, wie gute Zusammenarbeit auf allen politischen Ebenen konkret aussehen kann - mit klaren inhaltlichen Zielen und einem offenen Ohr für die Anliegen der Menschen vor Ort. Gleichzeitig war es mir ein zentrales Anliegen, dass wir mit unserer Liste auch viele junge und neue Gesichter sichtbar machen. Denn wer junge Menschen Verantwortung zutraut, bekommt frische Ideen und neue Perspektiven für die Kommunalpolitik.

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Gemeinsam für eine solidarische Welt

Bei der Diskussionsveranstaltung von NETZ Bangladesch in Gießen habe ich mit Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Weltläden und entwicklungspolitischen Organisationen über die Bedeutung bürgerschaftlichen Engagements in der internationalen Zusammenarbeit gesprochen. Für mich ist klar: Gerade in einer Zeit globaler Krisen braucht es eine starke Zivilgesellschaft, mutige Entscheidungen und einen solidarischen Kompass - national wie international. Der Abend hat eindrucksvoll gezeigt, wie viel bewegt werden kann, wenn Menschen sich gemeinsam für Gerechtigkeit und globale Verantwortung einsetzen.

Alles wichtige aus Berlin & der region

Neuigkeiten

Meine Handschrift im Haushalt

Seit Beginn meines Mandats habe ich mich mit voller Kraft für die Freiwilligendienste eingesetzt – jetzt zahlt sich dieser Einsatz endlich aus: Ich habe erreicht, dass in den Haushaltsverhandlungen deutlich mehr Mittel für Freiwilligendienste bereitgestellt werden. 

50 Millionen Euro zusätzlich gibt es im Jahr 2026, ab 2027 dann jährlich 80 Millionen Euro mehr. Das ist eine Steigerung von über 25 % gegenüber dem bisherigen Etat. Damit schaffen wir 15.000 neue Plätze und bieten mehr jungen Menschen die Möglichkeit, sich im sozialen, ökologischen und kulturellen Bereich zu engagieren – unabhängig von ihrer finanziellen Situation.

Wer vom „Wehrdienst für alle“ redet, muss auch sagen, wie ein freiwilliger Dienst überhaupt für alle zugänglich wird – das war mir besonders wichtig. Denn bislang gab es mehr Bewerberinnen und Bewerber als Plätze – und das Taschengeld war für viele schlicht zu niedrig. Genau hier setzen wir jetzt an: Mehr Plätze, mehr Planungssicherheit für die Trägerinnen und Träger, und bald auch mehr finanzielle Unterstützung für die Freiwilligen selbst. 

Verbesserungen BFWD

Meine jüngsten Plenarreden

In meiner Rede zum Haushalt des Entwicklungsministeriums habe ich deutlich gemacht: Gerade in Zeiten globaler Krisen braucht es internationale Solidarität statt Rückzug. Trotz hohem Spardruck ist es uns gelungen, den Etat im parlamentarischen Verfahren gezielt zu stärken – unter anderem für humanitäre Hilfe, globale Gesundheit und den Wiederaufbau der Ukraine. Deutschland bleibt damit ein verlässlicher Partner.

Die Rede mit Untertiteln findest Du hier.

In meiner Rede habe ich mich klar gegen den Angriff der AfD auf die Amadeu Antonio Stiftung gestellt. Rechtsextremismus ist die größte Gefahr für unsere Gesellschaft – politische Bildung und starke zivilgesellschaftliche Akteure sind unser wirksamster Schutz dagegen. Wer diese Arbeit delegitimieren will, stellt sich nicht nur gegen Demokratieprojekte, sondern gegen unsere Demokratie selbst. 

Die Rede mit Untertiteln findest Du hier.

In meiner Rede zum Elterngeld habe ich deutlich gemacht, wie ungleich die unsichtbare Alltagsorganisation – der sogenannte Mental Load – in vielen Familien verteilt ist. Ich habe für eine Reform geworben, die echte gemeinsame Verantwortung fördert: mit mehr Elterngeldmonaten in alleiniger Verantwortung für Väter, damit Partnerschaftlichkeit nicht nur versprochen, sondern gelebt wird.

Die Rede mit Untertiteln findest Du hier.

In meiner Rede habe ich das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ verteidigt – gegen rechte Angriffe und pauschale Vorwürfe. Es stärkt politische Bildung, hilft Opfern rechter Gewalt und fördert unsere Zivilgesellschaft. Gerade in Zeiten wie diesen gilt: Wer sich für Demokratie einsetzt, verdient Unterstützung – nicht Kürzungen.

Die Rede mit Untertiteln findest Du hier.

Wenn Du auch meine weiteren Reden, Kurzinterventionen und andere Wortbeiträge im Bundestag nachlesen oder anschauen möchtest, findest Du sie gesammelt auf meiner Bundestagsseite

So habe ich abgestimmt

Hier findest Du die letzten namentlichen Abstimmungen im Bundestag und wie ich abgestimmt habe. Wegen der großen Anzahl sind andere Abstimmungen (z.B. per Handzeichen) nicht aufgeführt. 

Über den Klick auf die jeweilige Abstimmung, gelangst Du direkt zur entsprechenden Abstimmung für mehr Infos.

Schreib mir gerne eine Mail wenn Du Fragen zu meinem Abstimmungsverhalten haben solltest.

Pressemitteilungen

 
so steht's in der presse

In den Medien

SPD setzt auf führungstrio

Gemeinsam mit unserer Landtagsabgeordneten Nina Heidt-Sommer und dem Staufenberger Bürgermeister darf ich die Liste für die Kreistagswahl 2026 anführen – ein Team, das für enge Zusammenarbeit von Bund, Land und Kommune steht. Zugleich wollen wir durch das verabschiedete Listenstrukturpapier jungen Mitgliedern mehr Verantwortung ermöglichen. 

Den ganzen Artikel findest Du hier.

"Keine Aktivistinnen und Aktivisten am Rand"

Gemeinsam mit dem Staufenberger Bürgermeister Peter Gefeller habe ich Bundesministerin Karin Prien nach Staufenberg eingeladen, um ihr das Projekt „Dabeisein“ vorzustellen. Unser Ziel: Klarstellen, dass Demokratieförderung nicht misstrauisch beäugt, sondern unterstützt werden muss.

Den ganzen Artikel findest Du hier.  

Unterstützung signalisiert

Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertreter aus Kommune und Land habe ich beim Besuch des Fördervereins „Hallenbad Pohlheim“ Unterstützung zugesagt und über die geplante „Sportmilliarde“ informiert. 

Den ganzen Artikel findest Du hier.  

Immer noch nicht genug? Dann folg mir doch!

Social Media

„Gewaltwochenende“ in Gießen? „Bürgerkriegsähnliche Zustände“? „Mordversuche gegenüber der Polizei“? Was an diesen Kommentaren von führenden, hessischen CDU-Politikern zu den Geschehnissen rund um die Gründung der noAfD-Jugend dran ist, erkläre ich hier im Video.

Weitere spannende Inhalte und aktuelle Einblicke aus Berlin und dem Wahlkreis findest Du auf meinen Social Media-Seiten auf Instagram und Facebook.

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Bücher, die den blick weiten

Wagners Wälzer

Was bedeutet es für unsere Gesellschaften, wenn sie Männer hervorbringen, die solch abgründige Taten organisieren oder begehen, wie im Fall der Massenvergewaltigungen von Gisèle Pelicot? Welche Folgen hat das für unser Zusammenleben und vor allem für von Frauen mit Männern? Fragen wie diesen widmet sich Manon Garcia, vor, während und nachdem sie den Prozess gegen den Ehemann Pelicots und 50 Mitangeklagte im französischen Avignon begleitet hat. So unerträglich die geschilderten Eindrücke der Gerichtsverhandlungen mit den Einlassungen und Reaktionen der Angeklagten, so schmerzhaft die daraus abgeleiteten Erkenntnisse auch sein mögen. Sie legen schonungslosen offen, was ist. Das ist einerseits die Stärke des Buches, führt aber andererseits dazu, dass es bisweilen überfordernd wirkt oder schlicht überfordert. Weil die Verbrechen und die damit verbundenen Fragen so groß, so unerträglich und schwer zu fassen sind. Garcia vermeidet es, einfache Antworten zu geben. Sie bettet das Geschehene und Beobachtete stattdessen in rechtliche, philosophische und sehr persönliche Überlegungen als Frau ein. Diese wiederum erheben keinen Anspruch darauf, abschließend oder vollständig zu sein. Dadurch wird nicht nur das Buch an sich ein sehr persönliches, sondern eröffnet viele Ansatzpunkte für die eigene Auseinandersetzung mit den Fragen, die durch den Prozess, aber auch durch die Taten selbst aufgeworfen wurden und werden. Und das wiederum ist allein bereits ein sehr guter Grund, das Buch zu lesen. Ein weiterer ist, dass trotz all dem Unerträglichen immer Hoffnung durchschimmert. Die Hoffnung, die Garcia versucht, so schreibt sie selbst, sich zu bewahren.

Manon Garcia, Mit Männern leben. Überlegungen zum Pelicot-Prozess, Edition Suhrkamp, 2025. 195 Seiten, 20 Euro 

Joscha Wagner ist nach drei Jahren Mitarbeit in meinem Berliner Büro mittlerweile als Gewerkschaftssekretär tätig. Weiterhin wälzt er gerne Bücher und wird daher auch in Zukunft an dieser Stelle seine Tipps für anregende politische Bücher präsentieren.

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